About me

Ich bin seit 20 Jahren Startup-Unternehmer.
Und helfe als Coach anderen Gründerinnen und Gründern.

Meine Gründer-Geschichte:
Müsli, Schokolade und Bier

Ich bin eigentlich Jurist.

Aber ich hab schon während des Studiums gemerkt: Selbst wenn ich viel lerne, werde ich kein Top-Anwalt.

Doch ich hatte Spaß an Storytelling, an verrückten Geschichten. Also habe ich nebem dem Studium zum Beispiel für eine Wochenzeitung geschrieben: Unter anderem einen Artikel über eine Videothek, die von zwei Studenten eröffnet wurde. Die beiden hießen Philipp und Hubertus und wurden meine späteren mymuesli-Mitgründer.

Und die beiden haben die Startup-Tür für mich geöffnet.

Ich hab immer schon gerne Dinge umgesetzt, Projekte gestartet und neues ausprobiert. Aber durch Philipp und Hubertus habe ich gelernt, dass es dafür auch den passenden Beruf gibt: Unternehmer.

Und 2007 haben wir schließlich unser erstes Startup gegründet: mymuesli.

Niemand hat an den Erfolg von mymuesli geglaubt. Bei einer Umfrage vor dem Launch hatten Null Prozent der Befragten gesagt, dass sie Müsli online kaufen würden. Aber das war meine erste Lektion, die ich als Unternehmer gelernt habe: Manchmal muss man einfach machen und ausprobieren.

Nur so entsteht Innovation. Nur so findet man spannende Nischen, die vorher noch niemand anders entdeckt hat.

Eine starke Idee und ein erfolgreicher Launch sind erst der Anfang

Unser Startup ist schnell gewachsen. Es war unglaublich viel Arbeit. Aber wir haben (fast) jede Sekunde davon genossen. Denn du kennst das vielleicht: Es ist ein wunderbares Gefühl, zu sehen, wie die eigene Idee zum Leben erweckt wird. Und noch schöner ist es dann, wenn man sie wachsen sieht.

Aber ich habe gelernt: Wachstum tut auch weh.

Wie man richtig wächst

Unsere ersten mymuesli-Jahre waren verrückt: Wir haben tagsüber im Büro, abends und am Wochenende und immer mal zwischendrin in unserer Produktion gearbeitet. Wir haben viele richtige Entscheidungen getroffen, aber auch viele Fehler gemacht.

Und das vorweg: Egal, wie gut du Entscheidungen vorbereitest. Egal, wie viele Berater, Coaches und Experten du befragst: Es ist völlig unmöglich, als Unternehmer*in keine Fehlentscheidungen zu treffen.

Fehler sind normal und wichtig. Aber man muss aus ihnen lernen.

Vor allem braucht es eine wichtige Sache, die Wachstum trotz der Schmerzen leicht macht ...

Der Geimtrick für erfolgreiches und leichtes Wachstum

In meinem Jura-Studium hat ein Verlag in jedem Buch, in jedem Skript, ein Seneca-Zitat abgedruckt. Wer den Hafen nicht kennt, für den ist kein Wind günstig. Fand ich damals natürlich kitschig. Aber mittlerweile habe ich verstanden, wie wertvoll dieser Satz ist.

Denn als wir angefangen haben, unser Business nicht mehr nur reaktiv, sondern zielgerichtet, mit einem Plan, mit einem Nordstern zu steuern: Da wurde es leicht.

Klar: Fehler haben wir immer noch gemacht. Viele Dinge, viele Ideen haben nicht funktioniert. Aber wir hatten einen Kompass. Eine klare Richtung und Leitplanken für Entscheidungen.

Seitdem weiß ich, wie wichtig es ist, auch am Unternehmen zu arbeiten und nicht nur im Unternehmen. Sich raus zu nehmen, zu planen, Visionen und Pläne zu skizzieren und wieder die Energie zu finden, die einem überhaupt dazu gebracht hat, ein Startup zu gründen.

Der nächste Durchbruch war überraschend

Auch wir mymuesli-Gründer haben unsere Probleme und Herausforderungen nicht alleine bewältigt. Zum einen hatten wir ein wunderbares Team, das mit uns an die Vision hinter mymuesli geglaubt hat. Zum anderen haben wir uns schließlich externe Hilfe geholt: Eine Coachin, die uns als Psychologin viele Jahre betreut hat.

Das war ein weiterer Durchbruch. Denn durch die Arbeit mir ihr, mit einer externen Person und Beraterin, kontnen wir auch viele Glaubenssätze auflösen und neue Ideen und Konzepte auf den Weg bringen. Und auch persönlich sind wir stark gewachsen

Dieses Coaching hat mich darin bestärkt, dass ich gerne ebenso anderen beim Aufbau ihres Unternehmens helfen möchte.


Wie es für mich weiterging

Bs Ende 2019 war ich mymuesli-Geschäftsführer. Aber irgendwann wollte ich wieder etwas Neues aufbauen. Ich wollte zurück an die Spanplatte. Die erste Gelegenheit dafür ergab sich dann gleich 2020. Gemeinsam mit Joko Winterscheidt und Oliver Frank konnte ich Joko bei dem Aufbau seiner Schokoladenmarke Jokolade unterstützen. Jokolade setzt sich seit der Gründung für bessere Bedingungen im Anbau von Kakao ein.

Und 2024 schließlich habe ich gemeinsam mit Moritz Keller ein weiteres Startup gegründet: zeroLabs. Wir machen alkoholfreies Premium-Bier, ohne Alkohol, ohne Zucker, kalorienarm – aber trotzdem schmecken unsere Sorten nicht wie ein Kompromiss, sondern wie ein Upgrade.

Es gäbe noch viel zu erzählen und ich habe in den letzten Jahren wirklich viele Startups gesehen, halte Vorträge, unterrichte immer mal wieder an Unis, hab Bücher geschrieben oder war und bin Beiratsmitglied. Aber was ich gerne als nächstes tun würde:

Gemeinsam mit dir dein zweites Kapitel schreiben!

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